Handel & Industrie

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Arbeitskleidung für den Handel, Großhandel und Lebensmittelindustrie

Bei Arbeitskleidung für den Handel, Großhandel und die Lebensmittelindustrie geht es in erster Linie um den Produktschutz. Food Textilien sollen das Lebensmittel Produkt schützen und außerdem Mikroorganismen, Partikel und Keime abhalten mit dem Produkt in Berührung zu kommen, denn schon geringste Verunreinigungen können große Schäden für Konsumenten und Unternehmen bedeuten.
Mitarbeiter sollen natürlich ebenso in ihrem Arbeitsalltag geschützt werden. Eine funktionale Arbeitsbekleidung mit ausreichend Bewegungsfreiheit und schickem Design in CI Vorgaben des Unternehmens soll das Ergebnis nach Auswahl der passenden Arbeitskleidung sein.

Arbeitskleidung für Lebensmittelindustrie nach HACCP

Der HACCP Standard (Hazard Analyisis and Critical Control Point) ist ein Qualitätswerkzeug um ein Konzept zu definieren, dass die Gefahren im Zusammenhang mit Lebensmitteln, die zu einer Verletzung oder Erkrankung von Konsumenten führen könnten zu vermeiden. Präventive Maßnahmen sind dabei klar strukturiert und definiert. Auch die DIN Norm 10524 und das RAL Gütezeichen 992/3 sind wichtige Qualitätsmerkmale passender Berufsbekleidung im Lebensmittelsektor.

wichtige Eigenschaften der Berufskleidung nach HACCP

Der HACCP Standard setzt wichtige spezifische Anforderungen an die Konfektion und die Stoffbeschaffenheit ihrer Workwear voraus. Diese sind unabhängig von CI Vorgaben ein zu halten, um dem HACCP Standard zu genügen.
– Pilling und Flusenbildung muss aufgrund der Stoff- und Gewebeauswahl minimiert werden
– außen getragenen Knöpfe, die in die Lebensmittel fallen könnten sind zu vermeiden
– helle Farben, damit die Sauberkeit optisch sichtbar ist
– keine außenliegenden, unverschlossenen Taschen
– Stretchbündchen, die Schmutz in den Fältchen aufnehmen könnten sind ausgeschlossen
– hochgeschlossene Kleidung
– Oberbekleidung nach HACCP muss die Taschen der Hose verdecken
– industrielle Waschbeständigkeit
– desinfizierbar, sowie finishfähig

unterliegt jeder Betrieb den HACCP Vorgaben?

Der HACCP Standard ist nicht automatisch für jeden Lebensmittelhandel bindend. Eventuell unterliegen auch nur Teilbereiche des Lebensmittelgeschäfts den Vorgaben. Denkbar ist ein klassischer Lebensmitteldiscounter mit Frischfleisch- und Käsetheke. Der Bereich, in dem ausschließlich verpackte Waren angeboten werden, ist nicht HACCP pflichtig. Hier können Polos, Blusen, Bundhosen oder auch klassische T-Shirts und Kasacks getragen werden. Der Spielraum ist hier bei der Ausgestaltung der Arbeitskleidung relativ groß.
Anders ist es hinter den Verkaufs Tresen der Frischeabteilungen. Hier haben Mitarbeiter direkten Kontakt mit frischen unverpackten Lebensmitteln, die einen besonderen Schutz bedürfen.

Kasacks oder Kittel? Polo oder T-Shirt?

Auf welches Bekleidungsstück ihre Wahl am Ende fällt hängt von ihrem persönlichen Geschmack ab. Natürlich sollte im Vorfeld geprüft sein, ob das entsprechende Textil den jeweiligen Anforderungen gerecht wird, aber sind alle Kriterien erfüllt, haben Sie die Wahl.
Kasack oder Kittel? Polo oder T-Shirt? Auch Overalls oder Hemden und Blusen kommen vielleicht in Frage. Alle diese Textilien haben ihre ganz spezifischen Vor- und Nachteile in Bezug auf Waschfestigkeit, Knopfleisten und Taschen, oder auch Arbeitssicherheit.
Neben den Standard Kitteln und Kasacks, die Sie in jedem Arbeitsbereich ihrer Firma einsetzen können, gibt es natürlich spezielle Formen von Textilien, die zusätzliche Funktionseigenschaften mit sich bringen. So gibt es z.B. Thermokleidung. Diese schützt in gekühlten Produktions- Bereichen, wie z.B. der Fischverarbeitung. Die Kleidung absorbiert bei richtiger Anwendung Feuchtigkeit und transportiert diese nach außen. Außerdem isoliert sie die Körperwärme und hält somit schön warm. HACCP Kriterien sind natürlich trotzdem vorhanden. Mitarbeiter und Produkte sind so optimal geschützt.
Außerdem gibt es funktionelle Arbeitskleidung im Bereich der Fleischverarbeitung. Zum einen sind diese oft in branchentypischer Streifenoptik designt, aber auch das erhöhte Risiko sich in diesem Arbeitsbereich Schnittverletzungen zu zuziehen, wird von der Arbeitskleidung einer Schlachter Jacke oder eines Schlachterkittels gehemmt. Auch typische Schlachterschürzen sind in Kombination mit einer Haube oft genutzte Workwear Bestandteile in der Lebensmittelindustrie.

Arbeitskleidung nach ÖKOTEX 100

Das Ökotex 100 Siegel wird von der internationalen Gemeinschaft für Forschung und Prüfung auf dem Gebiet der Textil- und Lederökologie (OEKO-TEX) nach Prüfung der Produkte auf Schadstoff-Rückstände vergeben.
Um das Siegel Ökotex 100 zu erhalten müssen Produkte und sämtliche Bestandteile den Kriterien entsprechen. Auch Knöpfe und Reißverschlüsse, sowie Applikationen werden mit in die Untersuchungen einbezogen.
Das OEKOTEX Siegel ist also ein unabhängiger Garant für schadstofffreie Kleidung, die natürlich gerade in der Lebensmittelbranche von großer Bedeutung ist.

bedruckte und bestickte Arbeitskleidung im Lebensmittel Handel

Natürlich lassen sich ihre Arbeitstextilien auch veredeln.
Auch hier ist ein Bedrucken oder Besticken der Textilien nur unter wichtigen Voraussetzungen möglich, denn auch die Veredelung ist am Ende Teil des Textils und muss strengen Auflagen genügen. Ein Druck, der lediglich bei 40 Grad waschbar ist, wäre hier fehl am Platz, da die Arbeitskleidung mindestens bei 60 Grad, besser bei 90 gewaschen werden muss (!).
Wir, als Textilveredler wissen worauf es ankommt. Wir beraten Sie gern beim Bedrucken oder Besticken ihrer Arbeitskleidung für den Lebensmittel Handel und beachten dabei auch die Auflagen der HACCP Kriterien. Nahezu alle Druckarten und Stickereien führen wir im eigenen Haus durch. So können wir flexibel auf ihre Druck- und Stick Wünsche eingehen.